Entstörung

Entstörung bezieht sich hier auf Störfelder / Störzonen, die durch elektrische und magnetische Wechselfelder, hochfrequente Strahlung und Erdstrahlen hervorgerufen werden. Die Begriffe „Störfelder“ und „Störzonen“ werden oft synonym verwendet. Unter „Störzonen“ werden aber auch örtlich begrenzte Stellen oder Plätze verstanden, an denen Störungen festgestellt worden sind. Bedeutung gewinnen Störzonen dann, wenn sie für unsere Gesundheit abträglich werden können und wir sie nicht meiden können, weil wir uns häufig oder regelmäßig für mehrere Stunden dort aufhalten wollen oder müssen.

Als Beispiel kann die am Schlafplatz oder im Büro auftretende, belastende Strahlung sehr viel stärker sein als die körpereigenen Stromflüsse. Dadurch kann der bioenergetische Rechts-Spin in unseren Zellen in einen Links-Spin umgewandelt werden mit Folgen z.B. für das Säure-Basen-Gleichgewicht und das Immunsystem. Die dominanten Frequenzen der Strahlenbelastung können die natürlichen Gehirnschwingungen überlagern, Stress auslösen bis hin zu Fehlsteuerung. Die Folgen können neben anderen Symptomen z.B. Unruhe, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Rückenprobleme, Immunschwäche, Schlafstörungen und Schlimmeres sein. Wolfgang Priggen hat uns das ja auf unserem Kongress sehr ausführlich aufgezeigt.

Die Möglichkeiten der Entstörung sind begrenzt. Außer bei Abschirmung, bei der jenseits der Maßnahme die Strahlung nicht mehr oder extrem gering vorhanden ist, bleibt die Strahlung meist erhalten; sie kann nur gedämpft werden, verträglicher gemacht (harmonisiert) werden, teils in begrenztem Bereich neutralisiert oder örtlich abgelenkt werden (sie tritt an anderer Stelle wieder auf).

Abgesehen von physikalischer Abschirmung werden folgende Verfahren verwendet:
Interferenz (Löscheffekt durch Phasenverschiebung um die 1/2 Wellenlänge bei Überlagerung und gleicher Amplitude), Invertierung (Umkehrung eines Strahlungsspektrums) oder Verdrängung (Ablenkung mittels antennenwirksamer Einbauten in Entstörmatten). Als letztes Mittel bleibt manchmal nur die Flucht, z.B. ein Wohnungswechsel.

Wechselstrom

Durch die vorhandene Spannung in elektrischen Leitungen in den Wänden oder sichtbar verlaufenden Kabel entstehen elektrische Felder. Sobald Strom fließt, also z.B. eine Lampe brennt, entstehen zusätzlich magnetische Felder.

Eine starke physikalische Reduzierung ist möglich durch gedrillte Leitungen, durch geschirmte Kabel / Schalter / Steckerleisten / Steckdosen, durch Netzfreischalter im Sicherungskasten, durch Abstandhalten, und durch Nicht-Nutzung von Materialien, die sich aufladen und selbst zu Strahlern werden (z.B. Federkernmatratzen) bzw. durch Nicht-Verwendung von Elektrogeräten (z.B. Elektromotor zum Verstellen des Lattenrostes im Bett).

Von unten kommende Felder (z.B. im Fußboden unter einem Bett, meist von Leitungen, die in der Decke der darunter liegenden Wohnung verlegt sind) können durch eine spezielle Matte entstört werden, die geerdet werden muss.

Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten der Neutralisierung und Harmonisierung. Bei einer Harmonisierung würde die Rute vor einer Steckdose nicht mehr links, sondern rechts drehen. Physikalisch ist die Spannung jedoch nach wie vor vorhanden.

Der magnetische Anteil ist schwer abzuschirmen und sehr kostspielig. Zu erwähnen ist Mu-Metall, mit dem z.B. ein Strom führendes Teil ummantelt werden kann.

Hochfrequente Strahlung

Hochfrequente Elektromagnetische Strahlung, gepulst oder ungepulst, meist rund um die Uhr vorhanden, sei es im Ortsteil in dem man wohnt, in der unmittelbaren Nachbarschaft, im Haus selbst oder in der eigenen Wohnung, wird erzeugt von Mobilfunk-Sendeeinrichtungen, von der eigenen Basisstation, dem Mobil-Telefon, der WLAN-Installation oder Bluetooth-Nutzung.

Von außen kommende Strahlung lässt sich mit einem speziellen engmaschigen Kupfer-Netzgewebe, das unter dem Außenputz, ggf. auch unterm Dach bzw. unter dem Innenputz oder der Tapete angebracht und geerdet wird, bis zu über 99 % abgehalten. Man spricht hier von wirklicher „Abschirmung“. Liegt nur eine schwache Strahlenbelastung vor, reicht ein Innenanstrich mit einer speziellen Abschirmfarbe, die ebenfalls geerdet wird. Die Erdung ist nicht der hochfrequenten Strahlung wegen nötig, sondern wegen der innerhalb des abgeschirmten Bereichs verwendeten Wechselstrom betriebenen Geräte.

Die Fenster dürfen dabei nicht vergessen werden! Hier reicht eine engmaschiges Draht-Fliegengitter aus dem Baumarkt, das wie ein Rollo angebracht wird.

Eine Abschirmung muss äußerst gewissenhaft erfolgen. Kommt eine Strahlung durch eine nicht abgeschirmte Wand und trifft auf die gegenüberliegende abgeschirmte Wand, wird sie reflektiert und ist in doppelter Stärke im Raum.

Wer auf WLAN nicht verzichten kann oder will hat bei einigen Produkten die Möglichkeit, die Leistung soweit zu verringern, dass die Funktionalität gerade noch gegeben ist. Das schützt gleichzeitig auch die Nachbarn. Umgekehrt kann der Nachbar motiviert werden, seinerseits seine Anlage zu drosseln. Nachts sollte die Einrichtung ganz abgeschaltet werden (wenn nicht anders möglich, den Stecker ziehen).

DECT-Telefone gibt es zunehmend strahlungsarm oder derart, dass die Basisstation nur dann sendet, wenn ein Anruf getätigt wird. Je nach Abstand des Mobilteils von der Basisstation wird mit verminderter Leistung gesendet und somit die Strahlungsintensität gemindert.

Ist eine Außenabschirmung zu kostspielig oder nicht möglich (z.B. Wohnungen in Miethäusern), bleibt die Möglichkeit, den Schlafplatz mit einem speziellen Gewebe abzuschirmen (Silberfäden-/Baumwollgewebe oder Silberfäden-/Kunstfasergewebe). Die Konstruktion sieht aus wie ein Moskitonetz oder (komfortabler) wie ein Bett mit Baldachin und rundum Gewebe auf 5 oder gar allen 6 Seiten. Hierbei wird nicht geerdet. Allerdings muss die Nachttischlampe, der Wecker jenseits der Abschirmung bleiben. (Selbstverständlich haben das Heizkissen und der Elektromotor zum Bettverstellen keine Chance zum Zuge zu kommen.)

Erdstrahlen

Zur Entstörung gibt es eine Fülle von Möglichkeiten:

Feldveränderung nach Prof. Eike Hensch durch rein natürliche Maßnahmen (Buchsbaumpflanzung oder Setzen von Kalksteinplatten (Wasserader), Setzen von Feldsteinen im Haus, Einbau eines opus spicatum im Mauerwerk, Setzen von Ecksteinen an den 4 Hausecken bei richtiger Ausrichtung der Polaritäten (die Wirkung entspricht derjenigen innerhalb eines Steinkreises).

Produkte aus Naturmaterial in Form von Matten, Kork, Holz, Gesteinsgranulat-Gemisch. Hier lässt oft durch Aufladung die Wirkung nach einiger Zeit nach. Das Material muss erneuert werden.

Technische Produkte wie Biofeldformer (Neutralisierung der Störfelder), Entstörmatten mit speziellem Einbau wie z.B. Schwingkreise, (Verdrängung der Störfelder), Produkte zur Harmonisierung (Rutendrehung rechts, vorher links), Pyramiden oder anders geformte Produkte auf Basis der heiligen Geometrie (die zusätzlich positiv auf Chakren wirken), Systeme aus Kombinationen verschiedener informierter Komponenten.

Die Natur macht es selbst (eine Birke in geringem Abstand von einer parallel zum Haus verlaufenden Wasserader zieht diese zu sich an und somit weg vom Haus).

Autosuggestion In der Hirnforschung wurde festgestellt, dass nach erfolgten, aber nicht wirksamen Entstörmaßnahmen (die Strahlung war nach technischer Messung mit Hochfrequenz-Messgerät bzw. Geomagnetometer noch vorhanden) der Organismus anders mit der Situation umgeht als vorher. (Vielleicht hat die Wissenschaft eine erfolgte Harmonisierung nicht erkannt, z.B. dass die Einhandrute vor einer Steckdose jetzt rechts pendelt und nicht mehr links, obwohl das elektrische Feld noch da ist.)

Kontakte

Da eine Reduzierung der Störfelder Grundvoraussetzung für greifende und Erfolg bringende therapeutische Maßnahmen ist, empfiehlt sich für Therapeutinnen und Therapeuten der Kontakt zu einem erfahrenen, zuverlässigen Radiästheten und zu einem eben solchen Baubiologen. Nicht selten lernt man jemand kennen, der beide Voraussetzungen erfüllt. Als Baubiologen sind über die VFS-Geschäftsstelle ansprechbar die Herren Wolfgang Priggen (extern) und Jürgen Harder (VFS-Mitglied), sowie Herr Christian Adomadt, ansprechbar über Rayonex.

Zum Nachdenken

Grundsätzlich ist die Frage berechtigt: welche Entstörung wirkt wie und wie sicher auf welcher Körperebene? Obwohl ein jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat seine eigene Meinung vertritt, scheint eine vollständige Lösung noch nicht gefunden zu sein.

Dazu ein Beispiel: vor einigen Monaten übernachtete ich als Gast im Haus einer befreundeten Gartenbauarchitektin und Geomantin. Nachts wachte ich auf mit noch nie erfahrenen Herzproblemen. Ich testete sofort mit Wünschelrute und Einhandrute auf mögliche geopathische Störzonen und fand prompt eine starke Verwerfung plus eine Currygitter-Kreutung im Bereich des Oberkörpers auf dem Bettplatz. In dem winzigen Zimmer blieb mir nur die Möglichkeit, mich verkehrt herum in das Bett zu legen. Die Problemstelle war nun im Bereich meiner Knie.

Am nächsten Morgen schilderte ich mein „Erlebnis“. Die Antwort war: „Ich habe das doch entstört!“. Tatsächlich lag unter dem Nachttisch ein Blatt Papier mit einer Lemniskate, die mit Filzstift aufgemalt war.

Meine Überlegungen waren daraufhin, dass diese oder eine ähnliche Maßnahme bei der handelnden Person mental einen Selbstschutz bewirkt, und auch bei jemand, für den die Maßnahme gelten soll und der darum weiß. Ich denke da auch an Haus- oder Bettplatzharmonisierung auf mentaler Basis. Offensichtlich aber zeigt die Maßnahme keine Wirkung bei einer nicht einbezogenen Person. Fakt ist, dass in diesem Fall die Erdstrahlung nach wie vor vorhanden ist und von jedem Rutengänger gemutet werden kann und auch mit dem Geomagnetometer eindeutig bewiesen werden kann.

Je nach Reife kann sich -der eine mehr, der andere weniger- mental stabilisieren, dass beispielsweise in einer wie oben beschrieben Situation die seelische Ebene ausgeglichen bleibt, auf körperlicher Ebene Stress nicht ausgelöst wird, Nerven- und Hormonsysteme „ruhig“ bleiben und „normal“ weiterarbeiten. Nur wie lange? Was passiert mittelfristig wirklich auf der physischen Ebene im Gesamtorganismus, mit Auswirkungen auf die anderen Körperebenen?

Wir sollten uns hüten, uns etwas vorzumachen, denn es gibt nahezu unbegrenzt Einflüsse, denen wir täglich ausgesetzt sind und die uns nicht gut tun, und die sicherlich nicht nur additiv auf uns wirken.

Der Baubiologe „geht auf Nummer sicher“ und reduziert physikalisch so viel wie möglich und so gut es geht. Weitere Maßnahmen können dann noch qualitative Verbesserungen bewirken auf die Raumharmonie, auf das Wohlbefinden, auf die Chakren, auf das seelische Gleichgewicht.